Naturwacht Berlin e.V.
Naturwacht Berlin e.V.

Archiv 2018

Unser erstes Mitglieder- und Ehrenamtstreffen am 10. Februar

 

Mit diesen Treffen wollen wir zum Einen den Austausch untereinander fördern und zum Anderen aktive Mithilfe anbieten. Diese Chance haben, trotz des kalten Wetters, Mitglieder und Ehrenamtler genutzt und mit angepackt. Danke an Annette und Jörg für die warmen Getränke und danke an alle fleißigen Helferinnen und Helfer!

 

Die Termine für die nächsten Treffen stehen im Jahreskalender.

 

 

Amphibienwanderung mit dem Ranger

 

Am 24. April fand eine Amphibienwanderung mit dem Natur Ranger B. Lindner im NaturschutzPark statt. 15 Teilnehmer von Kindern und Erwachsenen über Junior Rangern bis zu Vereinsmitgliedern starteten alle mit einer kleinen amphibischen Einleitung auf der Naturschutzstation. Der anschließende Spaziergang in den Park führte an den Kleingewässern vorbei bis hin zum Wechselkrötenteich. Dank einer "Spezialrangermolchfalle" konnten die gefangenen Kammmolchmännchen aus der Nähe betrachtet werden. Die kleinen Drachen begeisterten alle Amphibienfreunde, denn wer weiß schon wie so ein Tier aus der Nähe aussieht? B. Lindner gab noch jede Menge Informationen zur Lebensweise und Gefährdung der Amphibien mit auf den Weg, denn Moorfrosch, Knoblauchkröte & Co haben es heute nicht leicht.

Fehlende Kleingewässer, geringe Niederschläge oder Gefährdung durch den Straßenverkehr bei ihren Wanderungen machen den wundersamen Tieren das Leben schwer. Dabei vollzieht sich die Evolution, in Form der Metamorphose vom Ei zum fertigen Tier, jährlich von Neuem - und das quasi vor unserer Haustür!

 

Anm.

Alle heimischen Amphibien stehen unter dem Schutz des Naturschutzgesetzes. Damit ist es verboten die Tiere, in all ihren Entwicklungsstadien, zu fangen oder zu halten. Ausnahmen sind wissentschaftliche Erfassungen wie durch die Naturwacht Berlin / Natur Ranger B. Lindner.

Björn Lindner und Ulrich Misgeld

 

 

Natur trifft auf Technik

 

Ein großes "GRÜNES DANKESCHÖN" an

das UnternehmensNetzwerk Motzener Straße und die Firma Hempel

 

Mehr Infos: http://www.motzener-strasse.de/

 

Henriette,

 

so hat die Tierärztin sie getauft, ist eine echte Marienfelderin. Sie ist eine Kreuzung aus Kameruner Schaf und Heidschnucke.

 

Sie hat die Hundeattacke vom Februar gut überstanden und ist nach langem Tierklinikaufenthalt seit April wieder bei ihrer Herde in der Feldmark an der Blohmstraße.

 

Im Mai ist ist ihr Lamm geboren worden. Beiden geht es gut.

 

 

Schaf nach Hundeangriff schwer verletzt!

 

In der Nacht zum 16. Februar wurde eines unserer Schafe in der Marienfelder Feldmark / Blohmstraße durch einen Hund schwer verletzt.

 

Das Schaf hatte so massive und tiefe Bißwunden an den Hinterläufen, dass es in die Tierklinik nach Düppel gebracht werden musste. Zwei Stunden wurden die Biß- und Kratzverletzungen vorsichtig freigelegt und gesäubert – das Schaf ließ alles tapfer über sich ergehen. Wir warten derzeit noch auf die erlösende Nachricht, ob es die Bißverletzungen und die damit verbundenen Infektionen überleben wird.

 

Wie der Hund in das Schafsgatter gelangte, ist derzeit unklar, eine Anzeige gegen Unbekannt wurde gestellt.

 

Wir sind wütend und ratlos, wie Hundehalter einen solchen Angriff entweder nicht wahrnehmen (wollen) oder ihn schlichtweg ignorieren. Der abendliche Anruf kam auch nicht von dem betreffenden Hundehalter, sondern von Schafsfreunden aus der Nachbarschaft.

 

Auf der gesamten Fläche der Marienfelder Feldmark sowie weiteren Grünzügen im Marienfelder Raum gehören Hunde an die Leine!

 

Der NaturRanger Björn Lindner weist darauf hin, dass wir uns in der täglichen Arbeit zunehmenden Anfeindungen seitens einzelner Hundebesitzer ausgesetzt sehen.

 

Wir wünschen uns ein verträgliches Miteinander aller Nutzerinnen und Nutzer, wie mit Kindergärten, Familien, Erholungssuchende und den noch in Marienfelde tätigen Landwirten.

 

Im Übrigen fragen wir uns: „Wer steht eigentlich für die Belange von Natur und Landschaft ein? Und wer nimmt Rücksicht auf unsere heimischen Wildtiere, wie Feldhase, Reh und den weiteren hier lebenden Tier-/ Pflanzenarten?“

 

Endet unsere Tierliebe am Halsband unserer Vierbeiner?

 

Naturschutzstation öffnet die Tore

 

Am Ostersonntag hatte sich der Frühling noch versteckt und kam stattdessen mit 3° C und Schneegriesel vorbei. Trotz aller Widrigkeiten entdeckten im Laufe des Nachmittags viele Besucher warm eingemummelt die Station für sich und mit Kinder - Adleraugen wurden alle, vom Osterhasen verlorenen, Eier entdeckt.

 

So ist die Naturschutzstation still und unaufgeregt eröffnet worden und steht ab sofort allen Besucherinnen und Besuchern täglich bis zum 21. Oktober offen. Es gibt vieles zu entdecken, zu untersuchen, zu lernen und das alles entspannt unter freiem Himmel.

 

Unser nächstes Highlight wird die Eröffnung des Schmetterlingshauses am 1. Mai sein. Über weitere Veranstaltungen informiert der Jahreskalender und die Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte unserer Internetseite.

 

Bei uns können Sie was erleben – seien Sie dabei!!

 

... so lautete es in der Einladung der Bürgerinitiative "Rettet die Marienfelder Feldmark", die bereits seit 33 Jahren für den Erhalt der inszwischen letzten Feldmark im Süden von Berlin kämpft.

 

Mehr Informationen und Bilder vom kleinen aber feinen Fest vom Mai 2018 auf Lichtenrade-Berlin.de von Thomas Moser.

 

 

 

Langer Tag der StadtNatur - Wir waren dabei!

16. und 17. Juni 2018

Danke an alle Beteiligten, die die zwei Tage bunt und interessant gestaltet haben - ohne euch hätte mal wieder nichts geklappt. Danke an Familie von Jerin, Nicole, Annette, Juri, Anna, Kai, Andi, Jozef, Leonie, Tanja mit Kaja und Lenja, Lilli und die Damen der Bürgerinitiative "Rettet die Marienfelder Feldmark".

Impressionen vom Herbstfest 2018

 

Über 350 Besucher, 13 Jagdhornbläser, 2 Falknerinnen, Informationen und Mitmachaktionen zu Landwirtschaft, Wildtieren, Bienen und eine Wildtierführung zum Abschluß - super! Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, vorallem an die fleißigen Helferinnen und Helfer, ohne die dieses Fest nicht hätte stattfinden können.

 

 Zwei Rehe zuviel

 

Fall 1

Die Ricke musste 3 Stunden mit schwersten Bisswunden am ganzen Körper auf den erlösenden Schuß warten. Einer aufmerksamen Spaziergängerin fiel am Morgen des 16. Oktobers 2018 das schwerverletzte Reh in Lichterfelde auf. Dank ihrer Meldung und einer exakten Ortsangabe konnte das Tier dann, nach Klärung aller Zuständigkeiten, erlöst werden. 

 

Fall 2

Am 25. September 2018 wurden wir über ein totes Reh am Schichauweg informiert. Das kleine Bockkitz durfte nur ein paar Monate alt werden, bevor es infolge schwerster Bissverletzungen durch einen Hund starb. 

 

Die Verletzungen in beiden Fällen weisen (leider) wiedermal auf Hundeattacken hin, deren Besitzern es scheinbar völlig entgeht, was der Liebling so treibt, wenn er ohne Leine durch die Gegend läuft oder - was noch schlimmer wäre, dass der Besitzer sehr wohl weiß, was sein Hund veranstaltet, aber nicht in der Lage ist (auch anonym), den Vorfall zu melden.

 

Es gibt wahrlich schönere Dinge im Leben als so ein schwerverletztes Tier zu finden bzw. es dann töten zu müssen. In diesem Jahr ist es mehrfach zu Hunderissen an Rehwild im Bereich der Marienfelder Feldmark und dem NaturschutzPark gekommen, sogar eines unserer Schafe (siehe Henriette) musste in die Tierklinik gebracht werden, da ein Hund - wie auch immer - in das Gatter gelangt war und ihm schwerste Bisswunden zugefügt hatte.

 

Auf der gesamten Fläche der Marienfelder Feldmark sowie weiteren Grünzügen im Marienfelder Raum gehören Hunde an die Leine!

 

Kontakt

Naturwacht Berlin e.V.

Diedersdorfer Weg 3-5

12277 Berlin

buero(at)naturwachtberlin.de

www.naturwachtberlin.de

Tel. 030/757 747 66 

Notrufnummer 0170 5655 112

 

 

Flyer Naturschutzstation Naturwacht
Folder Marienfelde NW - 2019.pdf
PDF-Dokument [2.1 MB]

Start September 2017

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