Naturwacht Berlin e.V.
Naturwacht Berlin e.V.

Archiv 2016

Silvestermüll im NaturschutzPark

Für die Freunde von Silvester mit Raketen und Böllern ist der Alpengipfel im NaturschutzPark die reinste Freude. Man kann bis weit nach Berlin gucken und am Horizont tolle Feuerwerke sehen. Man kann ungestört seine Raketenhaltersektflaschen oder Bierpullen in der Pampa entsorgen, ebenso wie die Plastikverpackungen der Superraketen oder die Batterien der D - Böller. Alles prima, jeder hat das Recht auf Party und Spaß. Was die Wildtiere da oben von halten, die des Nächtens in Panik ruhige Ecken suchen oder mit einem Hörsturz vom Baum fallen? - egal - Hauptsache der Spaß und Feierfaktor ist hoch. Feiern ist eins - aber können die Partymäuse sich am nächsten Tag / nächsten Tagen nicht mal zu einer Silvestermüllsammelparty am gleichen Ort einfinden? Das gilt übrigens nicht nur für den Park, sondern auch für alle Straßen und Plätze auf denen geballert wurde. Das wäre eine gute Idee!

 

Die Naturwacht war an mehreren Tagen im neuen Jahr auf der Jagd nach den Partyresten von Silvester und hat fette Beute gemacht. Die nächsten Tage geht´s weiter, denn der Park ist groß und hat viele nette Feierecken. Schön is´ anders!

 

Auf Spurensuche mit der Naturwacht

In den Winterferien konnten Patienten der Klinik für seelische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter des St. Joseph Krankenhauses in Tempelhof mit der Naturwacht Berlin e.V. auf Spurensuche gehen. Zur Einführung in das Thema wurde in einem eigens in der Klinik eingerichteten „Grünen Klassenzimmer“ mit einer Geschichte von Wildschwein Walther, einem Spurenkrimi im Schnee und handgefertigten Abrücken in Ton begonnen. Mit Vogelgezwitscher vom Band, echten Fellen und ausgestopften Tieren verging die Zeit mit Fragen und Antworten, mit Aktion und Ruhe wie im Flug. Nach der Vorbereitung in der Klinik ging es an den folgenden Tagen für alle Gruppen raus zur Naturschutzstation Marienfelde der Naturwacht Berlin e.V.

Nach einer kleinen Einführung und Wiederholung der Spurensuche in der urigen und gemütlichen Naturbaude wurde im Naturschutzpark gearbeitet. Auf der Suche nach Spuren (Pfotentiere), Fährten (Huftiere) und Geläufen (Vögel) wurden Kaninchen, Hunde und Wildschweine ausfindig gemacht, leere Nester entdeckt und die „Wohnungen“ der Rosengallwespe an den Heckenrosen. Wieder zurück in der warmen Baude gab´s für alle original schwedische Hot Dogs und den Apfelpunsch mit Sahne und Zimt. Am Ende des Winterferienprojektes „Spurensuche“ waren alle begeistert und glücklich – vor allem die Patienten.

Das ist ja toll  hier!

 

wahlweise "Das riecht so lecker!", am 2. April 2016 wurde zur Eröffnung der Naturschutzstation oft und viel gelobt. Zurecht! Das Team der Naturwacht Berlin hatte viel Nerven und Schweiß in den letzten Monaten gelassen, um die Station in einem neuen und überarbeiteten Gewand präsentieren zu können. Und es hat sich mehr als gelohnt.

Die Sonne strahlte nur so vom Himmel, pünktlich um 10 Uhr kamen die ersten Besucher angelockt vom Duft der Brötchen aus dem Ofen.  Im Laufe des Tages strömten viele Familien, alte und junge Menschen auf die Station um sich in den grünen Klassenzimmern umzusehen, die neue (wasserlose) Toilettenanlage zu bestaunen oder sich über die Projekte der Naturwacht "Auf der Kippe", (Thema Müllverwertung, -vermeidung und -recycling) und "Vom Acker auf den Tisch"  (Thema Landwirtschaft) zu informieren. Unser Backstuben-Küchenteam kam mit Backen und Kaffee kochen kaum hinterher.

Die Station in ihrem neuem Gewand erstaunte viele Besucher, die überrascht waren, was sich für eine Informations- und Arbeitsfülle hinter den Toren auf dem langestreckten, 1 ha großen, Grundstück verbirgt.  Informationen zum Angebot und zur Arbeit der Naturwacht wurden an diesem Tag vom Stationsteam gerne und häufig an interessierte Besucher gegeben.
Der Lehrbienenstand war übrigens auch gut besucht, die Bienen waren fleißig unterwegs und die Fragen gingen auch bei den Imkern nie aus.

 

Es war ein rundum gelungener Eröffnungstag, mit dem wir gerne in die Saison starten. Für die Öffentlichkeit hat die Station immer Freitags von 13 - 18 Uhr und Samstags von 10 - 18 Uhr geöffnet. Die Woche ist reserviert für angemeldete Gruppen aus Schulen und Kitas. Telefonisch sind wir Dienstags bis Freitags von 13 - 15 Uhr erreichbar.

 

Danke an alle Helferinnen und Helfer, die ihr den Tag gerockt habt!

 

N. Bunke & B. Lindner

Vandalismus im NaturschutzPark!

 

Zerstörte Besucherleiteinrichtungen, umgetretene Informationstafeln, herunter - gerissene Schilder und Müllberge - so präsentierte sich der NaturschutzPark den Besuchern nach dem langen Wochenende um Christi Himmelfahrt 2016.

 

Nach dem Motto: "Hoch die Tassen - Hirn zu Hause lassen" wüteten Partymacher im Parks an zentralen Plätzen, die bei allen Besucher zum Ausruhen und Entspannen, Beobachten und Picknicken beliebt sind. Mit sinnloser Gewalt wurden Einrichtungen zerstört, die mit viel Arbeit und Zeit entstanden und gebaut worden sind. Leider kommen solche Exzesse immer wieder vor, wöchentlich müssen heruntergerissene und abgetretene Schilder oder Leiteinrichtungen repariert werden, Schilder in Hängen und Büschen gesucht werden. Von den Müllresten ganz zu schweigen.

 

Man mag schon gar nicht mehr als ersten Arbeitsweg auf den Alpengipfel gehen,  die Aussichten nach solchen Wochenenden sind mehr als niederschmetternd. Die Zeit, die hier in die Instandhaltung geht, fehlt an  anderer Stelle für die Umsetzung neuer Ideen und Arbeiten im Park, die allen Besucherinnen und Besuchern zu gute kommen.

 

Langer Tag der Stadtnatur 2016

 

Zwei arbeitsintensive und tolle Tage mit netten und interessierten Menschen - das war der Lange Tag der StadtNatur für die Naturwacht Berlin!

 

Kurze Schauer und Komplettsperrungen hatten die Besucherinnen und Besucher des Langen Tags der StadtNatur nicht davon abgehalten, auf der Naturschutzstation und am Naturwacht Pavillon vorbeizuschauen, um an Führungen teilzunehmen oder einfach nur Kaffee und Kuchen bei sonnigem Wetter zu genießen. Für kleine Naturfreunde gab es Insektenhotels zum Selberbohren mit Leonie, Samenbomben zu rollen oder bei Silke sich selbstgemachte Kräuterbutter zu zaubern. Am Naturwacht Pavillon wurde gegrillt und Fachgespräche mit dem NaturRanger geführt, der Lehrbienenstand brummte ebenfalls nicht nur vor Bienen - sondern auch vor Besuchern.

Es gab viele Fragen rund um die Natur oder zur Arbeit der Naturwacht, die neugestaltete Station wurde mit Erstaunen und Begeisterung aufgenommen.

 

Unser Dank gilt Andi, Christian, Silke, Leonie und Nicole für den unermüdlichen Einsatz und für die Hilfe von Lea, Lilli, Marc und Wolf gibt es ebenfalls ein herzliches Dankeschön! Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen.!!!!!

 

 

NaturAktiv Tage - die Ersten -

 

Trotz heißer Temperaturen, Einschulungsterminen und Drachenfesten fanden sich für unsere ersten NaturAktiv Tage, Familien, JuniorRanger, Vorstandsmitglieder und Ehrenamtliche am Samstag und Sonntag im NaturschutzPark ein. Dank der Hilfe vieler Hände konnte Heu auf den Wiesen am Wechselkrötenteich eingebracht werden. Denen, die allen Temperaturen trotzten, legten auch noch Heumieten an, damit die Kamerunschafe gut versorgt sind. Auf der Station wurde hinterher selbstgemachter Apfelsaft probiert und Würstchen gegrillt. Auch wenn vielleicht nicht die Massen zum Helfen kamen, waren es trotzdem zwei schöne Tage. Ausserdem hätte der Saft sowieso nicht für 100 Leute gereicht.....

 

Die nächsten NaturAktiv Tage sind übrigens für Ende Oktober 2016 geplant.

Tod durch Hund

 

21. Oktober 2016

...heute morgen um 8.30 Uhr am Wechselkrötenteich im NaturschutzPark! Welche Qualen das junge Rehkitz durchstehen musste, mag man sich beim Anblick des Fotos kaum vorstellen. Verantwortlich für den Tod ist, ist nach Aussagen und Begutachtung von Fachleuten, ein Hund in der Größe eines Schäferhundes. Das ca. vier Monate alte Kitz weist Bissverletzungen am Hals und den Keulen auf, es wurde heute morgen im Zaun festhängend vorgefunden.
Gegen freilaufende, hetzende Hunde, die ohne Aufsicht ihrer Besitzer sind, hat ein Reh keine Chance. Wieder ein Wildtier zuviel, dass qualvoll sterben musste.

Herbstliches Jagdfest

 

Klein aber fein! Bei schönstem Herbstwetter am 24.9. 2016 gab es für rund 300 Besucher nicht nur den unmittelbaren Kontakt zu den Falknern, die mit ihren Vögeln sich unter die Besucher mischten, sondern auch Informationen und Spiele rund um die Themen Wildtiere und Jagd. Für das leibliche Wohl sorgten, neben Kaffee und Kuchen vom örtlichen Bäcker, Wildbratwurst, Wildschweinleberwurst, Rehschinken und andere Leckereien. Kontakte wurden geknüpft zu örtlichen Jäger, damit der Weihnachtsbraten gesichert ist.

Vielen Dank an alle Helfer und Familie Schröder, die für das "wilde" Essen gesorgt hat!

Silvesterlagerfeuer 31.12.2016 mit Punsch und Wildwurst.

 

Schön war´s und danke an alle, die dabei waren!

 

Auf ein Neues!

-World Ranger Day-

Wildes Marienfelde

31.07.2019, 19 bis 22 Uhr

RangerTour mit NaturRanger Björn Lindner

Kontakt

Naturwacht Berlin e.V.

Diedersdorfer Weg 3-5

12277 Berlin

buero(at)naturwachtberlin.de

www.naturwachtberlin.de

Tel. 030/757 747 66 

Notrufnummer 0170 5655 112

 

 

Flyer Naturschutzstation Naturwacht
Folder Marienfelde NW - 2019.pdf
PDF-Dokument [2.1 MB]

Start September 2017

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