Naturwacht Berlin e.V.
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Aktuell

Impressionen vom Herbstfest

 

Über 350 Besucher, 13 Jagdhornbläser, 2 Falknerinnen, Informationen und Mitmachaktionen zu Landwirtschaft, Wildtieren, Bienen und eine Wildtierführung zum Abschluß - super! Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, vorallem an die fleißigen Helferinnen und Helfer, ohne die dieses Fest nicht hätte stattfinden können.

 

 Zwei Rehe zuviel

 

Fall 1

Die Ricke musste 3 Stunden mit schwersten Bisswunden am ganzen Körper auf den erlösenden Schuß warten. Einer aufmerksamen Spaziergängerin fiel am Morgen des 16. Oktobers das schwerverletzte Reh in Lichterfelde auf. Dank ihrer Meldung und einer exakten Ortsangabe konnte das Tier dann, nach Klärung aller Zuständigkeiten, erlöst werden. 

 

Fall 2

Am 25. September wurden wir über ein totes Reh am Schichauweg informiert. Das kleine Bockkitz durfte nur ein paar Monate alt werden, bevor es infolge schwerster Bissverletzungen durch einen Hund starb. 

 

Die Verletzungen in beiden Fällen weisen (leider) wiedermal auf Hundeattacken hin, deren Besitzern es scheinbar völlig entgeht, was der Liebling so treibt, wenn er ohne Leine durch die Gegend läuft oder - was noch schlimmer wäre, dass der Besitzer sehr wohl weiß, was sein Hund veranstaltet, aber nicht in der Lage ist (auch anonym), den Vorfall zu melden.

 

Es gibt wahrlich schönere Dinge im Leben als so ein schwerverletztes Tier zu finden bzw. es dann töten zu müssen. In diesem Jahr ist es mehrfach zu Hunderissen an Rehwild im Bereich der Marienfelder Feldmark und dem NaturschutzPark gekommen, sogar eines unserer Schafe (siehe Henriette) musste in die Tierklinik gebracht werden, da ein Hund - wie auch immer - in das Gatter gelangt war und ihm schwerste Bisswunden zugefügt hatte.

 

Auf der gesamten Fläche der Marienfelder Feldmark sowie weiteren Grünzügen im Marienfelder Raum gehören Hunde an die Leine!

 

 

 

 

 

 

 

Achtung Wildtiere!

 

In Feld und Flur, in Parks und Gärten sind Igel, Marder, Fuchs & Co unterwegs - unsere tierischen Nachbarn sozusagen. Sie suchen Unterschlupf, Nahrung und ziehen ihren Nachwuchs groß - dabei brauchen Sie meist keine Unterstützung von uns.  Wenn wir Versteckmöglichkeiten und wilde Ecken in Parks und Gärten schaffen, in denen kleine Wasserstellen, Steinhaufen, Gehölzschnittreste und Brennesseln vorkommen dürfen, dann ist den heimischen Vögeln, Säugetieren, Insekten uva. schon geholfen.

 

Für alle Wildtiere gilt: Nicht anfassen und nicht mitnehmen! Sie benötigen unsere Hilfe nur, wenn Sie offensichtlich verletzt sind. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an:

 

Untere Naturschutzbehörde Tempelhof Schöneberg  - Fon 90 277 4490

 

WiIdtiertelefon - die Nummer für alle Felle - Fon 547 12 891

 

weitere gute Infos unter www.wildvogelhilfe.org

 

Fragen zum Natur- und Artenschutz?

 

Untere Naturschutzbehörde

 

Fragen zu Wildtieren?

 

Kontakte und Infos

 

Die Naturschutzstation schließt am 21. Oktober ihre Pforten für die Öffentlichkeit. Im Frühling 2019 sind wir dann wieder für Sie da.

Danke an alle kleinen und großen Naturfreunde, die uns in diesem Jahr unterstützt haben.

Ihr Naturwacht Team

Kontakt

Naturwacht Berlin e.V.

Diedersdorfer Weg 3-5

12277 Berlin

buero(at)naturwachtberlin.de

www.naturwachtberlin.de

Tel. 030/757 747 66 

Unsere Öffnungszeiten

 

Flyer Naturschutzstation Naturwacht
Folder Marienfelde NW.pdf
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Start September 2017

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